Natururlaub in Thailand

Natururlaub in Thailand

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Khao Yai Nationalpark© pong0402 - Fotolia.com

Thailand ist bei den meisten Menschen als ideale Destination für einen Strandurlaub bekannt. Doch das Land punktet nicht nur mit Traumstränden, sondern auch mit einer herrlichen Naturlandschaft. Möchte man die Flora und Fauna Thailands entdecken, sollte man sich jedoch auf die klimatischen Bedingungen einstellen. Nicht jede Jahreszeit eignet sich nämlich für einen Natururlaub.

Von März bis Mai oder Juni ist es nämlich sehr heiß. Temperaturen von mehr als 40 Grad sind nicht selten. Vor allem während der Mittagsstunden ist zu empfehlen, sich drinnen aufzuhalten. Keine idealen Voraussetzungen also, um die Nationalparks in Thailand zu erkunden. Von Juli bis September/Oktober muss man sich auf häufigen Regen einstellen. Zwar kommt tagelanger Dauerregen nicht oft vor, allerdings ist es durchaus möglich, dass man jeden Tag einen kräftigen Schauer erlebt. Als ideale Jahreszeit in Thailand gilt der europäische Winter. Wer also Schnee und Eis in Mitteleuropa entfliehen möchte, kommt von November bis Februar in Thailand voll auf seine Kosten. Hier herrscht mit 26 bis 32 Grad ideales Ausflugs- und Badewetter. Es ist relativ trocken und selbst in den Abendstunden und nachts kühlt es kaum unter 20 Grad ab.

Die wichtigsten Nationalparks im Überblick

Die Nationalparks in Thailand nehmen mit 53.000 Quadratkilometern eine große Fläche ein. Mehr als 78.000 Quadratkilometer des gesamten Landes stehen unter Naturschutz. Die Landschaft in Thailand ist äußerst vielfältig, unter Schutz stehen zum Beispiel:

  • Gebirgsparks
  • Marine Nationalparks
  • Dschungelparks

Gerade für Urlauber aus Europa gibt es in den thailändischen Nationalparks viele neue Eindrücke zu gewinnen. Der Marine-Nationalpark Similan erstreckt sich über neun Inseln, wobei sich das Zentrum auf der Insel Nummber 8 (Donald Duck Bay) befindet. Hier finden Urlauber und Einheimische türkisblaues Wasser und Strände mit feinstem Sand vor. Nicht umsonst gilt dieser Nationalpark als eines der schönsten Tauchreviere des Landes. Besonders reizvoll sind die schroff abfallenden Klippen, die sich mit herrlichen Sandstränden abwechseln. Von Phuket oder Khao Lak aus kann man Tauchtouren in den Marine-Nationalpark Similan buchen.

In drei Stunden Fahrzeit von Bangkok aus ist der Khao Yai Nationalpark zu erreichen. Der Park liegt in der Provinz Nakhon Ratchasima und ist auch bei Einheimischen als Ausflugsziel beliebt. In dem Gebiet entspringen fünf Flüsse, Besucher dürfen sich auf zahlreiche Wasserfälle freuen. Die Landschaft ist vielfältig, man kann durch den Regenwald wandern und Tiere wie Elefanten und Hirsche in freier Wildbahn beobachten. Als Highlight des Parks gilt der Haeo Narok Wasserfall, wo sich die Wassermassen aus einer Höhe von 80 Metern zu Boden stürzen.

Einen sehenswerten Wasserfall bietet auch der Erawan Nationalpark in der Provinz Kanchanaburi. Rund zweieinhalb Stunden westlich der Metropole Bangkok befindet sich der Erawan Wasserfall mit sieben Stufen. Nach jeder Stufe ist ein Auffangbecken mit ürkisblauem Wasser zu finden, wo man herrlich baden kann.

Eine Stunde Fahrzeit muss man von Khao Lak zum Khao Sok Nationalpark einrechnen. Der älteste immergrüne Regenwald ist hier beheimatet. Dieser Nationalpark ist Naturfreunden und Wanderern besonders zu empfehlen. Zu den Höhepunkten zählen Höhlen, Wasserfälle, der dichte Dschungel und der Chiaow Lan Stausee inmitten einer Kalksteinformation.

Urlauber mit guter Kondition wählen gerne den Doi Inthanon Nationalpark als Ausflugsziel. Die geschützte Region ist nach Thailands höchstem Berg benannt. Der Gipfel des Gebirges befindet sich auf 2.565 Metern Höhe.

Was sollte man beim Besuch eines Nationalparks beachten?

Möchte man einen Ausflug in einen Nationalpark in Thailand unternehmen, sollte man am besten unter der Woche anreisen. Am Wochenende und an Feiertagen herrscht meist großer Andrang von Einheimischen. In den meisten Nationalparks gibt es gute Wegmarkierungen. Möchte man jedoch Wildtiere beobachten, bucht man am besten eine geführte Tour.