Urlaub auf den Kanarischen Inseln

Sie zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen: Die Kanarischen Inseln. Bekannt für ihr ganzjährig angenehmes Klima mit etwa 300 Sonnentagen pro Jahr, sind sie auch unter den Namen „Inseln des ewigen Frühlings bekannt“. Die zu Spanien zählenden Inseln setzen sich aus sieben Hauptinseln zusammen: Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, Teneriffa, El Hierro und La Gomera. Im Folgenden werden die schönsten Eilande vorgestellt.

Maspalomas
Dünen in Maspalomas

Gran Canaria: Die Partyinsel

Party-und Strandurlauber reisen auf die bekannteste Kanareninsel Gran Canaria. In Maspalomas und an der Playa del Ingles treffen beide zusammen: Über den wird sich am Strand gebräunt, in den Wellen des Atlantischen Ozeans gebadet oder ausgedehnte Wanderungen in der Dünenlandschaft unternommen. Sobald die Sonne untergegangen ist, wird in den vielen Discos und Club die Nacht zum Tag gemacht.

Fuerteventura: Die Insel zum Entspannen

Die zweitgrößte und am dünnsten besiedelte Insel Fuerteventura stellt das ganze Gegenteil zu Gran Canaria dar. Hier erwarten den Urlauber keine überfüllten Strände oder Massentourismus. Fuerteventura bietet nur wenige Sehenswürdigkeiten, die wüstenähnliche und felsige Insel lädt zum Entspannen ein. Für eine kurze Zeit im Jahr, zwischen Februar und März nach starken Regenfällen, präsentiert sich Fuerteventura von seiner farbenprächtigen Seite. Für einen Badeurlaub ist die Insel bestens geeignet. Durch ihre Nähe zum afrikanischen Kontinent scheint fast 3000 Stunden im Jahr die Sonne. Für Sport-und Entspannungsurlauber lädt die Insel mit Golfen, Tennis, Surfen und Tauchen ein. Das unterirdische Museum in Lajares sei Kulturfans ans Herz gelegt.

Janusz Klosowski / pixelio.de
Pico del Teide
Robert Eder / pixelio.de

Lanzarote: Die Natürliche

Die nördlichste Insel der Kanaren besticht durch ihre natürliche Schönheit, die sie vulkanischen Ursprung zu verdanken hat. Geprägt wurde Insel auch durch einen Einheimischen Künstler namens Cesar Manrique. Zum Pflichtprogramm eines jeden Lanzarote-Urlaubers gehören seine Sehenswürdigkeiten, die auf sieben Orte auf der Insel verteilt sind.  Der Künstler verband Kunst mit natürlichen Elementen. Urlauber unterstützen mit ihren Eintritt die soziale und kulturelle Weiterentwicklung Lanzarotes.

Teneriffa: Alle Inseln vereint

Wer sich bei der Reiseplanung nicht für eine Insel entscheiden kann, dann bietet sich Teneriffa. Sie verbindet die Vorzüge aller Kanarischen Inseln. Egal ob Entspannungsurlauber, Fincabesitzer oder Pauschaltourist – Teneriffa erfüllt alle Wünsche. Badeurlauber zieht es auch dank der ganzjährig angenehmen Temperaturen  an die kilometerlangen Strände. Die geschützten Buchten mit ihren bizarren Formen und die Kulturstädte La Laguna und Puerto de la Cruz im nördlichen Teil der Insel warten auf ihre Entdeckung. Der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide, wartet darauf, erklommen zu werden. Die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife und die Touristenhotspots im Süden der Insel bestechen durch ihre Lebendigkeit.

La Palma: die Insel für Naturliebhaber

Die Einheimischen nennen sie „die schöne Insel“. Ob es sich wirklich um die schönste der Kanarischen Insel handelt, müssen Sie selber auf einer Reise herausfinden. Besucht wird die Insel La Palma zum größten Teil von Naturliebhabern. Die üppige Vegetation ist auf die Passatlage der Insel zurückzuführen, die besonders im Nordosten der Insel ausgesprochen üppig ausfällt. Vulkanische Gebirgszüge und dichte Kiefernwälder prägen das Erscheinungsbild der Insel. Unberührtheit und Naturschönheit sorgen für die Einzigartigkeit dieser Kanareninsel.

Nebelwald auf La Gomera
Nebelwald auf La Gomera

La Gomera:die Perle der Kanaren

Die Insel La Gomera ist die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Die etwa 400 Quadratkilometer große Insel begeistert seine Besucher durch beeindruckende Nationalparks und Vegetationszonen auf engsten Raumen. Der größte zusammenhängende Lobeerwald der Erde befindet sich auf der Insel und die UNESCO stellte ein ein Zehntel der Nationalparkfläche unter Natursschutz, dessen Name Garajonay ist. Der Gifpel des Alto de Garajonay erhebt sich auf bis zu 1.487 Meter Höhe. Bei guten Wetterbedingungen ist sogar der Pico del Teide auf Teneriffa zu bestauen. Sehenswert ist der immergrüne Nebenwald, in dem Farne bis zu 2 m hoch gewachsen sind. Wasserfälle runden das paradiesische Erscheinungsbild von La Palma ab. Wandertouristen erwarten gut ausgebaute Wege, die das sichere und bequeme Durchqueren des Nationalpark ermöglichen, ohne dabei der Natur zu schaden.

El Hierro: das kleine Ruheparadies

Die kleinste Kanareninsel stellt El Hierro dar. Massentourismus, große Hotelanlagen oder breite Strände sind El Hierro fremd. Viel mehr reisen Menschen auf die etwa 268 Quadratkilometer kleine Insel westlich von Afrika, um Ruhe und Entspannung zu finden. Die Landschaft besticht durch Vielfältigkeit: Die Palette reicht von kargen Lavawüsten, über üppige Wälder, bis hinzu großflächigen Obstplantagen. Nicht zuletzt lädt die Unterwasserwelt vor El Hierro durch ihr glasklares Wasser viele Taucher ein. Meeresschwimmbecken stehen den Touristen zur Verfügung, die dem Tauschen abgeneigt sind. Auf alle anderen Urlauber warten ausreichend Wanderwege.