Mit der Buslinie 100 auf Berliner Sightseeing Tour

Mit der Buslinie 100 auf Berliner Sightseeing Tour

- in Berlin
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Start der Linie 100 ist der Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoologischer Garten. Sobald der Bus seine Türen öffnet, empfiehlt es sich, rasch die Treppe zum Oberdeck hinaufzusteigen und die besten Plätze vorn am Panoramafenster zu besetzen. Sie garantieren einen einmaligen Ausblick.

Vom Bahnhof aus fährt der Bus mit Blick auf die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, das vielgeschossige Europa- Center und das chinoise Elefantentor am Zoo Berlin in den Tiergarten hinein. An der goldenen Siegessäule am Großen Stern, dem Bundespräsidialamt, dem Schloss Bellevue als Sitz des Bundespräsidenten und dem geschwungenen Dach der alten Kongresshalle, heute Haus der Kulturen der Welt, vorbei, geht die Fahrt quer durch den Tiergarten zum Reichstag, dem von Norman Foster mit einer gewaltigen Glaskuppel überwölbten Sitz des Bundestags, zum Brandenburger Tor. Das in seiner jetzigen Form Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Tor, einst eines von vierzehn Stadttoren und ab 1961 wie kein anderes Bauwerk Symbol für die tödliche deutsch-deutsche Grenze, ist heute das Wahrzeichen schlechthin für das ungeteilte Berlin. Obenauf thront die Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria, die nach ihrer Restaurierung wieder das eherne Viergespann lenkt.

Den Reichstag zu ihrer nördlichen Seite, ruht der Blick der geflügelten Dame auf der östlichen Prachtstraße Unter den Linden, an der Preußenkönig Friedrich der Große im 18. Jahrhundert die ersten prunkvollen Bauten errichten ließ. Ein Schüler des Baumeisters Schadow fertigte das Reiterstandbild Seiner preußischen Majestät, das vor der Humboldt-Universität steht. Es folgen Baumeister Knobelsdorffs 1741–43 errichtete Staatsoper unter den Linden, Schinkels Neue Wache, seit 1969 Mahnmal für die Opfer von Faschismus und Gewaltherrschaft, sowie das prachtvolle Zeughaus, einer der wenigen Barockbauten Berlins. Jenseits der Schlossbrücke schließen sich Lustgarten und Museumsinsel an sowie der gründerzeitliche Berliner Dom.

Dahinter erheben sich am östlichen Spreeufer kurz vor dem Alexanderplatz der Turm der St. Marienkirche, ihr zur Seite der Backsteinturm des Roten Rathauses, Sitz des Berliner Senats, und dahinter die silberne Kugel des Fernsehturms am Alexanderplatz, in desse Nähe sich viele Apartments in Berlin befinden. Mit 365 Metern ist er das höchste Bauwerk der Stadt mit einem Café-Restaurant und einer Aussichtsplattform in 200 m Höhe. Die Doppeldecker der Linie 200 starten ebenfalls am Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo.

Vorbei an der Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche, Europacenter und Zoo Berlin geht die Fahrt Richtung Botschaftsviertel, Kulturforum mit Neuer Nationalgalerie und Gemäldegalerie über die gelb leuchtende Philharmonie zum Potsdamer Platz, unverkennbar durch die markante Glas-Stahlkonstruktion des Sony Centers und den orangefarbenen debis-Turm in der Daimler City. Von dort schwenkt der Bus ein via Brandenburger Tor und folgt fortan wie die Linie 100 der Prachtstraße Unter den Linden.

Doch nicht nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und für Touristen mit kleinen Budget lässt sich Berlin erkunden. Organisierte Stadtrundfahrten und Touren durch Berlin gehören aber bei dem meisten Touristen zum Pflichtprogramm. In Berlin sind eine Menge Sehenswürdigkeiten zu entdecken und ein Reiseleiter erzählt dazu noch allerlei wichtige Fakten über die jeweilige Sehenswürdigkeit, die der Tourist während einer „Stadtrundfahrt“ mit der Buslinie 100 nicht erfährt.