Ein Trip zur traditionsreichsten Spielbank Deutschlands

Ein Trip zur traditionsreichsten Spielbank Deutschlands

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15 verschiedene Thermal- und Mineralquellen für Ruhesuchende, eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands und obendrein eine der schönsten und am besten erhaltenen Stadtarchitektur unseres Landes – gemeint ist Wiesbaden, die Landeshauptstadt Hessens. Neben Architektur und Wellness gibt noch ein weiteres Argument, das die Menschen nach Wiesbaden pilgern lässt: Laut www.spielbankendeutschland.com findet sich hier eine schönsten und traditionsreichsten Spielbanken im alten Kurhaus der Stadt wieder.

Manchmal ist es schon verrückt, wie sehr wir nach der Ferne streben, wenn doch auch die Bundesrepublik besonders schöne Fleckchen Erde zu bieten hat. Wiesbaden gehört definitiv dazu. Sie ist mit ihren 273.000 nicht sonderlich groß und dennoch weiß die Stadt von sich zu überzeugen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten darauf erkundet zu werden, darunter:

  • Der Schloßplatz, der den Mittelpunkt der historischen Altstadt bildet.
  • Die elegante Wilhelmstraße, die zu einer (nicht ganz günstigen) Shoppingtour einlädt.
  • Das historische Kaiser-Friedrich-Bad, dessen Wasser aus den umliegenden Thermalquellen stammt.
  • Die prunkvolle neoromanische Ringkirche an der Rheinstraße

Und wenn wir schon bei „beeindruckend“ und „prunkvoll“ sind, sollte der ereignisreiche Tag genauso stilvoll ausklingen, wie er begonnen hat: in der Spielbank Wiesbaden. Wer nun die Stirn runzelt und generell mit dem großen und kleinen Spiel wenig anfangen kann, oder hinter dem Begriff Spielbank die verrauchte Spelunke von nebenan vermutet – weit gefehlt. Die Spielbank Wiesbaden ist im ehemaligen Weinsaal des alten Wiesbadener Kurhauses untergebracht. „Weinsaal“ – das klingt nicht nur ehrwürdig, das ist es auch. Und die Geschichte des Casinos ist fast so alt, wie das Gebäude selbst.

Spielbank Wiesbaden – schon seit 1810

Wir schreiben das Jahr 1771, als der Fürst von Nassau-Usingen die erste Konzession für Kartenspiel verteilte. Öffentliches Glücksspiel war bis dahin streng verboten. Da es für viele Menschen im 18. Jahrhundert jedoch nur wenig zu lachen gab, war das wohl ein taktisch kluger Schritt. Es folgten weitere Erlaubnisse, unter anderem für Roulette, was dem Glücksspiel in Wiesbaden zum endgültigen Durchbruch verhalf.

Seit 1810 gibt es die Spielbank Wiesbaden nun – und von seinem altehrwürdigen Charme hat sich das Haus bis heute viel bewahrt. Kirschbaumholz und andere Holzvertäfelungen sowie riesige Kristallkronleuchter im Inneren, eine prunkvolle Fassade außen und nicht zuletzt die mit 130 Metern längte Säulenhalle Europas, machen den Besuch nicht nur für Historiker zu einem absoluten Highlight.

Exklusives Ambiente beim Spiel

Ein kleines „Wow“ beim Betreten der Hallen ist schwer zu verkneifen. Wiesbaden wurde im Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont, sodass auf die Räumlichkeiten der Spielbank viel von ihrem ursprünglichen Charme behalten durften. Als ob die Zeit stehen geblieben wäre, findet der Besucher sich in einer riesigen Halle wieder, wandelt unter schick gekleideten Menschen durch die einzelnen Säle und erkundet das Spieleangebot. Hier liegt der Fokus auf dem sogenannten großen Spiel, also beispielsweise Roulette, Black Jack und Poker. Die klassischen Spielautomaten sind getrennt in einem Nebenarm des Kurhauses untergebracht – nicht ganz so schick, aber anderen Spielhäusern meilenweit voraus. Weitere Informationen zu den Casino Spielen in der Spielbank Wiesbaden gibt es hier.

Es ist schon merkwürdig: Jemand der nur selten in Spielbanken unterwegs ist, kennt Casinos nur aus Film und Fernsehen – allen voran der Hollywood-Blockbuster Casino Royale brachte das Glücksspiel auch der breiten Masse etwas näher. Vielleicht kommt es daher, dass der Trip nach Wiesbaden auch zu einem Trip in die Spielbank wurde. Doch wenn man schon die Landeshauptstadt Hessens besucht, kommt man irgendwie nicht um das Casino herum – wegen der Architektur, wegen der Atmosphäre, wegen des Spieleangebots.