Fahrradtouren an der Donau

Fahrradtouren an der Donau

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Die Tour mit dem Fahrrad wird zu einer immer beliebteren Art und Weise, eine Landschaft oder Region zu entdecken. Einer der beliebtesten Wege dabei ist der Donauradweg, der durch vielfältige Landschaften führt und eine Länge von mehr als 600 Kilometern aufweist. Die Radwege sind gut ausgeschildet und, wenn durch Autos befahren, verkehrsarm. Das Streckenprofil ist eher flach. Der Beginn des Radwegs liegt bei der Quelle der Donau in Donaueschingen. Dann geht es weiter nach Ulm, Ingolstadt, Kelheim, Regensburg und Passau. Doch natürlich führt der Donauradweg noch weiter, mit der deutschen Grenze ist schließlich nicht einfach Schluss. So gelangt der ambitionierte Radfahrer nach Wien, von dort aus nach Bratislava, dann nach Budapest und weiter zum Schwarzen Meer, wo die Donau mündet.

Anbindungen an andere Radwege

Von Bad Gögging aus kann es zum Abens-Radweg gehen, von hier aus ist die Tour mit dem Fahrrad rund um die Hallertau möglich. Auch der deutsche Limes-Radweg sowie der Via Raetica-Radweg können vom Donauradweg aus erreicht werden. Die Streckenführung der Via Danubia ist teilweise identisch mit dem beliebten Donauradweg. Auch der Altmühltag-Radweg vereinigt sich streckenweise mit dem Donau-Radweg, zudem ist die Anbindung an den so genannten Fünf-Flüsse-Radweg möglich.

Wie man sieht, gibt es rund um die Donau verschiedene Möglichkeiten, mit dem Rad unterwegs zu sein. Wer eben nicht mehr auf dem Donauradweg fahren möchte, schlägt eine andere Richtung ein. Der gesamte Donauradweg kann sehr schön erkundet werden, indem auch streckenweise andere Beförderungsmittel, wie Bus oder Schiff genutzt werden. Die Fahrräder können jeweils ganz einfach mitgenommen werden.

Was sollte dabei sein?

Wer schon einmal mit dem Fahrrad längere Touren gefahren ist, weiß, dass immer an den unmöglichsten Stellen etwas passieren kann. Daher gilt: Flickzeug und Fahrradzubehör nicht vergessen! Diese sowie die Luftpumpe und ein Ersatzschlauch gehören unbedingt in das Reisegepäck. Die Satteltaschen sollten daher vorher noch einmal gut kontrolliert werden. Ratsam ist es zudem, ein Handy mitzunehmen, damit im Ernstfall Hilfe gerufen werden kann.

Was sollte noch beachtet werden?

Nun ist eine Fahrt auf dem Donauradweg keine Reise um die Welt, daher müssen nicht allzu viele Vorbereitungen getroffen werden. Wer mehrere Tage unterwegs sein möchte, sollte allerdings seine Unterkünfte im Vorab planen. Dann besteht nicht die Gefahr – gerade in touristisch gut besuchten Gebieten – vor ausgebuchten Zimmern zu stehen. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte die einzelnen Etappen kürzer planen und eventuell einige Tage zur Rast einlegen. Wie vor jeder längeren Tour sollten die einzelnen Fahrradteile noch einmal auf ihre einwandfreie Funktion kontrolliert werden. Vor allem gilt das, wenn es sich nicht um das eigene Fahrrad handelt, welches für die Tour genutzt wird, sondern um ein vor Ort ausgeliehenes Modell.

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