Bali, die Insel der Götter und Dämonen

Bali, die Insel der Götter und Dämonen

- in Indonesien
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Bali, das bedeutet für viele Menschen tropische Sonne, unberührte Natur, lange Sandstrände, Hotels der internationalen Spitzenklasse und tiefblaues Meer. Und das ist auch richtig so, aber Bali hat noch viel mehr zu bieten.

Die zu Indonesien gehörende Insel, nur acht Grad südlich des Äquators im indischen Ozean gelegen, ist vielseitiger als man es von einem so kleinen Eiland erwarten würde. Eingeteilt wird sie politisch gesehen in acht Landkreise (Kabupaten) und die Haupstadt Denpasar, wobei in Reiseführern die vereinfachte Teilung in Nord-, Süd-, West-, Ost- und Zentralbali verwendet wird.

Balis Süden ist touristisch am besten erschlossen. Hier liegen der internationale Flughafen und die Hauptstadt Denpasar mit ihren rund 500.000 Einwohnern und einigen Sehenswürdigkeiten. Auch die Touristenorte Kuta, Legian, Sanur und Nusa Dua befinden sich in Südbali, jeweils nur kurze Strecken voneinander entfernt.

Zur Hauptsaison ist hier recht viel geboten, zahllose Hotels aller Preisklassen sind ansässig, Bars, Restaurants und Diskotheken sorgen für Unterhaltung und ebenso viele Geschäfte bieten von traditionellem Kunsthandwerk bis hin zu westlicher Konsumware alles was das Herz begehrt.

Wer es etwas ruhiger mag, der steuert den Osten, Norden oder Westen Balis an. Ost- und Nordbali bieten kleine Orte und Fischerdörfchen an der Küste, hier findet man noch das ursprüngliche balinesischen Dorfleben und Natur so weit das Auge reicht.

Feine schwarze und weiße Sandstrände wechseln sich ab mit Kiesstränden, unmittelbar davor liegen Riffe mit atemberaubenden Tauch- und Schnorchelrevieren. Nur ein paar Schritte weiter ins Hinterland finden sich Felder und Palmenhaine, die zu ausgedehnten Wanderungen einladen, immer mit Blick auf die hohen und immer noch aktiven Vulkane der Insel.

Natur pur findet sich im Westen der Insel, denn hier liegt der Taman Nasional Bali Barat, der Nationalpark der Insel. Dieser beherbergt zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, darunter den Balistar von dem es in freier Wildbahn nur noch 12 Exemplare geben soll.

Erkunden lässt sich der Park nur mit einem Führer, diese lassen sich von zwei Stunden bis hin zu mehreren Tagen buchen.

Einen guten Kontrast zu Natur und Strand bietet schließlich das Zentrum Balis mit der Künstlerstadt Ubud und den umliegenden kleinen Dörfern mit Kunsthandwerk von Holzschnitzer über Steinmetz bis zum Gold- und Silberschmied.

So findet sich für nahezu jeden Geschmack etwas und natürlich auch für jeden Geldbeutel.