Die Emilia Romagna hat einen besonderen Reiz

Die Emilia Romagna hat einen besonderen Reiz

- in Italien
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Foto: © claudiozacc - fotolia.deFoto: © claudiozacc - fotolia.de

Italien ist ein Land, das nicht größer an Gegensätzen sein kann. Im Norden Südtirol mit seinen schroffen Bergen und Felswänden und im Süden Sizilien, eine Gegend am Meer, wo man die Nähe zu Afrika bereits spüren kann. Und dazwischen viele verschiedenstartige Landschaften, bei denen jede ihren Reiz hat. Eine davon ist die Emilia Romagna in Italien, die einerseits zwischen Po und den Apennin und andererseits zwischen Adria und dem Piemont liegt. Zu den circa 4,5 Millionen Einwohnern kommen jährlich viele Tausend Touristen hinzu, die sich in diese Gegend verliebt haben.

Der Name Emilia Romagna kommt vom Osten der Adria, welche Romagna genannt wird und sich von der Lombardei abgrenzt. Parma und Modena waren zwei Herzogtümer, die gemeinsam die Emilia bildeten. Beides zusammen ergab die Emilia Romagna. Die Hauptstadt Bologna hat knapp 400.000 Einwohner und ist auch die größte Stadt des Landstriches, weitere Städte sind Modena, Parma, Rimini, Ravenna, Ferrara, Cesena, Piacenza oder Forli, diese Liste ist natürlich noch nicht vollständig.

Rimini ist das Zentrum der Küstenlandschaft im Osten der Emilia Romagna, lange Sandstrände prägen diesen Teil und laden die Gäste zu Erholungsurlauben am Meer ein. Bekannte Strandorte wie Riccione, Misano Adriatico oder Cattolica bemühen sich besonders um den Gast, der sich dem Strandurlaub verschrieben hat. Diese Ortschaften entstanden übrigens erst in den letzten Jahrzehnten, seit der Tourismus an die Strände eingesetzt hat. Die Region Vallecona ist hingegen eine Gegend voller Kultur und Sehenswürdigkeiten. Mittelalterliche Orte wie, Montegridolfo, Montefiore Conca oder Saludecio bieten viel Sehenswertes und sind deshalb auch begehrte Touristenziele.

Besondere Sehenswürdigkeiten in der Emilia Romagna sind das Mausoleum des Theoderich oder das Mausoleum der Galla Placida sowie die byzantinischen Kirchen San Apollinare Nuovo und San Apollinare in Classe, all diese Gebäude wurden im Jahr 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Ein Viertel des Gebietes der Emilia Romagna ist Gebirge und Wald und auch einige Nationalparkgebiete befinden sich darunter, wie die Monte Falterona, die Wälder Casentinesi oder die Monte Campigna. Idyllische Berglandschaften, die durch ihre Nähe zum Meer einen besonderen Reiz haben und jedes Jahr viele Gäste aus der ganzen Welt anziehen. Auch der Zwergenstaat San Marino grenzt an dieses schöne Gebiet, ebenso wie Venedig.

Alles in allem bietet die Region Emilia Romagna eine Vielzahl an verschiedenen Landschaften und auch die Einwohner haben ihren Ursprung beibehalten und leben die Folklore nicht nur für die Touristen. Wer einmal dort war, wird verzaubert sein und immer wieder kommen.

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