Beliebte Urlaubsziele in Portugal

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Die Algarve

Mit dem Distrikt Faro ist dies die kleinste und dennoch bekannteste Region Portugals. Schon in den 1950er-Jahren entdeckte zunächst die Bourgeoisie das Potenzial der ockerfarbenen Felsenstrände und Buchten. Die Praia da Rocha bei Portimão und Albufeira waren ihre bevorzugten Ziele. Später kamen die ausländischen sonnenhungrigen Badegäste. Die Algarve ist Ziel von 60 Prozent der nach Portugal reisenden Touristen.

Die Algarve unterteilt sich in die Serras (Serra de Monchique, Serra da Caldeirão), das fruchtbare Barrocal, wo Zitrusfrüchte, Oliven, Wein und Gemüse wachsen. Und das Litoral mit dem touristischen Küstenstreifen im Süden, dem noch ruhigen Osten mit dem Naturschutzgebiet der Ria Formosa und dem ursprünglichsten Teil, dem Naturpark Costa Vicentina im Westen. Es ist die Region Portugals mit dem angenehmsten und ausgeglichensten Klima. Es gibt keine großen Wetterextreme und die Wasser- und Lufttemperaturen am südlichen Atlantik sind selbst im Winter badetauglich. Die Algarve darf sich mit über 3000 Sonnenstunden im Jahr als eine der sonnenreichsten Regionen Europas bezeichnen. Obwohl sich der Klimawandel auch hier mit zunehmenden Wetterextremen bemerkbar macht.

Die Azoren

Die Azoren, das sind neun kleine grüne Punkte mitten im Atlantischen Ozean. Die autonome Region besteht aus drei Inselgruppen. Ganz im Westen liegen die üppig-grüne Insel Flores (auf deutsch „Blumen“) und die kleinste im Bunde, Corvo („Rabe“) mit nur einer Straße und einem gigantischen Vulkankrater. Die Zentralgruppe besteht aus der architektonisch und historisch bedeutsamen Ilha da Terceira („die Dritte“), der Windmühleninsel Graciosa („die Liebliche“), dem Wander- und Käseparadies São Jorge („Sankt Georg“), der ursprünglichsten aller Inseln, Pico („Gipfel“, mit dem höchsten Berg des Landes) und der kosmopolitischen Seglerdestination Faial. Ganz im Osten liegen das saftig-grüne São Miguel mit der Verwaltungshauptstadt Ponta Delgada und die sonnige kleine Ilha de Santa Maria, die damals als erste von den Seefahrern gesichtet wurde. Die winzigen unbewohnten Ilhas de Formiga („Ameiseninseln“) gehören auch noch dazu. Die Azoreninseln sind vulkanischen Ursprungs. Jede hat ihren eigenen Vulkankrater und verträumte blaue und grüne Seen. Alle sind unterschiedlich und auf ihre Weise bezaubernd. Die Azoren sind noch ein relativ unbekanntes Tourismusziel und eher Anlaufpunkt für Individualisten und Naturliebhaber. Auch Madeira könnte man mit zu den schönen Ecken Portugals zählen.

Bild: Sebastian Fuss  / pixelio.de