Auf und davon: Tipps für Auswanderer

Auf und davon: Tipps für Auswanderer

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Checkliste Auswandern
S. Hofschlaeger / pixelio.de

Immer mehr Familien verlassen ihre Heimat, um in einem anderen Land ein neues Leben zu beginnen. Hinter dieser Entscheidung stehen meist berufliche oder familiäre Beweggründe. Laut dem Bundesamt für Statistik leben bereits über eine halbe Million Deutsche in Nachbarländern – Tendenz steigend: Auch 2011 wurden über 100.000 neue Auswanderer gezählt.

Je nachdem, ob das neue Reiseziel mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff angesteuert werden muss, fallen die Umzugskosten unterschiedlich hoch aus – darüber hinaus gelten in vielen Ländern spezielle Einfuhrbestimmungen, an die sich deutsche Auswanderer halten müssen. Welche Faktoren sonst noch vor dem Wohnungswechsel berücksichtigt werden und in der Checkliste für Ihren Umzug auftauchen sollten, wird im Folgenden zusammengefasst.

Checkliste für Ihren Umzug

  • Tipp 1: Grundsätzlich wird der Umzug umso teurer, je mehr Möbel und Kisten ins Ausland transportiert werden müssen. Deshalb ist es durchaus ratsam, vor dem Auswandern das gesamte Hab und Gut auf ein Minimum zu reduzieren – wer in die Staaten zieht, kann gleich alle Elektrogeräte aussortieren, weil dort ein anderes Stromversorgungssystem herrscht als in Deutschland.
  • Tipp 2: Wenn es darum geht, altes Mobiliar oder nutzlose Haushaltsgeräte zu entsorgen, ist nicht immer der Hausmüll die richtige Adresse. Stattdessen muss rechtzeitig Sperrmüll beantragt werden, damit der Hausrat noch vor dem Umzug verschwindet. Oftmals ist der Kauf neuer Möbel im Ausland auch günstiger als der Transport alter Einrichtungsgegenstände.
  • Tipp 3: Sowohl der Sperrmülltermin als auch der Möbeltransport belasten die Haushaltskasse – um wieder Geld reinzubekommen, können die alten Einrichtungsgegenstände auch über eine Haushaltsauflösung oder ein Auktionshaus im Internet verkauft bzw. versteigert werden. Ebenso lohnt sich der Weg zum Flohmarkt, um noch ein paar Groschen für die alten Möbel und Habseligkeiten zu bekommen.
  • Tipp 4: Wer den Umzug in Eigenregie planen und durchführen möchte, sollte daran denken, dass diese Lösung zwar günstiger, aber auch zeitaufwendiger ist – alleine das Be- und Entladen des Transporters nimmt viel Zeit in Anspruch, die oftmals unterschätzt wird. Daher muss dem Wohnungswechsel ein gutes Zeitmanagement vorweg gehen.
  • Tipp 5: Oftmals werden die LKWs für den Umzug in Deutschland gemietet und im Ausland wieder abgegeben – dadurch fallen weitere Kosten an. Deshalb ist es immer ratsam, vor dem Auswandern verschiedene Mietfirmen zu kontaktieren, um die unterschiedlichen Konditionen miteinander zu vergleichen und das günstigste Angebot zu finden. Hilfreich ist dazu auch das Online-Angebot von umzugsauktion.de!
  • Tipp 6: Um mit einem deutschen Fahrzeug ins Ausland zu fahren, verlangen viele Firmen in der Regel eine Zusatzversicherung, die im Vorfeld abgeschlossen werden muss und weitere Kosten beinhaltet. Daher ist es zwingend notwendig, vor dem Umzug alle Kosten in die Planung mit einzukalkulieren, damit am Ende keine saftigen Rechnungen unerwartet ins neue Haus flattern.
  • Tipp 7: Es kann sicher nicht schaden, in Deutschland wie auch im Ausland Freunde und Familienmitglieder in den Umzug mit einzuspannen, damit das Be- und Entladen des Transporters schneller von der Bühne geht.

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